Madrid! Ja, Madrid. Man fährt eine gute Stunde, und dann spaziert man durch Spaniens Hauptstadt. Fand ich Barcelona (vor Jahren) schön, so besteht die Gefahr, dass man in Madrid mit geöffnetem Mund die Gran Vía runterläuft. Mit dem Kopf im Nacken schaut man sich die fantastisch hohen Häuserfassaden an und merkt, dass man noch lange nicht alles gesehen hat auf dieser Welt. Prachtvoll, die Gran Vía, und voller einkaufswütiger Menschen. Biegt man in die Nebenstrassen ab, ändert sich das Bild schnell: engere Gassen, billige Geschäfte und Schnellimbiss, das Gefühl, die Handtasche gut festhalten zu müssen.









Imposant sind Kathedrale und Schloss. Vor dem Haupteingang des königlichen Gebäudes stehen zwei bunt uniformierte Wachen, und zwei weitere sitzen kerzengerade auf Pferden. Wie lange sie wohl jeweils in der Hitze ausharren müssen?
Wir besuchen den Prado und ärgern uns ein wenig über die Schwierigkeit, zielstrebig die erwünschten Gemälde ansteuern zu können. Die Anordnung der Räume gleicht einem Irrgarten. Man findet dann doch noch die berühmten Kunstwerke und denkt: O ja, man ist im Prado, man sieht sie in echt.
Madrid. Ein verlängertes Wochenende wäre angebracht, um mit viel Zeit und offenem Mund auf der Gran Vía zu stehen. Und mit einer professionellen Führung durch das Museum zu schlendern und den Botanischen Garten zu besuchen und …








Prádena, Spanien, 26. Mai bis 5. Juni 2026

