Guten Morgen. Ich betrete den Frühstücksraum als Erste, suche mir einen Tisch aus und lasse einen Espresso per Knopfdruck raus. Die kleine Tasse wärme ich vorher mit heissem Teewasser – es ist leicht angefärbt, die Kanne enthielt wohl davor Filterkaffee.
Es dauert nicht lange, und etliche nicht mehr ganz junge Sommerurlauber in Shorts und Sandalen betreten den Raum. Es wird ausgiebig, aber rasch gefrühstückt, offenbar stehen Aktivitäten bevor. Es irritiert mich, dass hellblaue Plastiktabletts bereitstehen, mit Hilfe derer man seinen vollgeladenen Teller zu Tische trägt. In der Kantine verwende ich das gerne, aber hier weigere ich mich. Probiere etwas Käse und Baguette: lecker.






Spaziergang durch das verschlafene Bicarosse-Plage. Ich steuere das Café Surf Palace an, es öffnet bereits um 9 Uhr, auch für Nichtsurfer. Köstlichkeiten vorhanden. Ich gönne mir ein grosses Stück Schoko-Orangenkuchen. Obwohl der Surf-Palast in erster Reihe steht, kann man das Meer nicht sehen: Hohe, grasbewachsene Dünen schützen den Ort vor Flugsand. Aber man weiss ja: Dahinter verbirgt sich das atlantische Rauschen. Liebe Plage, ich komme!



Biscarrosse-Plage, Frankreich, 9. bis 11. Juni 2026

