Tag 3. Womit beginnen? Die Servietten im Spender auf dem Tisch im Eiscafé Taquelim Gonçalve, sind genauso dünn wie auf den Kanaren. Man braucht viele und lässt sie zerknüllt zurück. Das Eiscafé wurde 1935 gegründet und serviert Spezialitäten nach Art des Dom Rodrigo, steht da. Das Café war die letzte Station der Tour «Eat and Drink», es gab Portwein und Orangen- und Mandelkuchen. Ein kaum noch zu schaffender süsser Abschluss.
→ weiterlesenLagos. Nicht in Nigeria.
Tag 2. Der Frühstücksraum unterkühlt, Amerikaner schwätzen über Tische hinweg. «Oh my God!», ein Lieblingsspruch, hört man öfter. Ich esse schnell und gehe raus zum Tejo, er glänzt in der Morgensonne. Die Gondeln stehen still, ein Fisch springt aus dem Wasser, ich habe noch Zeit bis zur Busabfahrt nach Lagos.
→ weiterlesenPortugal. Südwest.
Tag 1. Die Reise hat begonnen. Sprüngli Café, Flughafen Zürich, erneut. Diesmal Lissabon als Ziel und nicht Athen. Fünf Wochen Ferien, Start ist erfolgt. Es regnet, der Himmel ist grau, in Chur und hier auch. Die riesige Glasfassade unter dem Schriftzug «Flughafen Zürich» wird gereinigt, Regentropfen und Putzwasser perlen herab. Mühsam, im Buchladen hier noch zwei Taschenbücher zu finden, die man eventuell gerne lesen würde.
→ weiterlesenPizza und Platzregen
Nach der grossen Wanderung am Vormittag meldet sich der grosse Hunger. Laut Wetter-App ist erst am Abend mit Regen zu rechnen, somit liegt eine kleine Ausfahrt nach St. Luzia in die wohlbekannte Pizzeria locker drin. Flussabwärts und bei leichtem Gegenwind ist nach einer Stunde das Dorf erreicht, wo man die schöne Aussicht über die hier zu einem See geweitete Soča bestaunen kann.
→ weiterlesenZurück im Sočatal
Es ist noch früh am Morgen, und ich stehe erleichtert an der Napoleonbrücke über die Soča. Erleichtert, weil schon jetzt das gefährlichste Stück der heutigen Wanderung überstanden ist: der Anmarsch entlang der Strasse aus Karfreit. Denn hierzulande herrscht – vorsichtig ausgedrückt – eine eher «südosteuropäische» Fahrweise vor. Und Fusswege gibt es nur an Stellen, wo keine Autos fahren.
→ weiterlesenDoch noch der Kolovrat
Nach fünf Jahren soll endlich das Abenteuer Kolovrat zu Ende geführt werden. Seinerzeit war mir bei unserem Versuch, per E-Bike auf diesen Grenzgrat zwischen Slowenien und Italien hinaufzugelangen, der Motor ausgestiegen. Totalschaden. Nun also: neuer Urlaub, neues Fahrrad, neuer Versuch.
→ weiterlesenEin Braulio bei der Buffalora-Hütte
Ich wache auf, und mein Blick geht durch das Fenster, fällt auf Schieferplatten, die Dächer in der Nähe. Nufenen, ein ehemaliges Säumerdorf, jetzt ein Dorf mit Vieh- und Landwirtschaft. Ich studiere das ausliegende Prospekt: Der Ort wurde 1280 gegründet, von Walsern, heute leben hier 140 Menschen. Ich finde nichts über dieses Haus, das «Schloss», ich muss nachfragen. Imposant ist es nämlich; schon allein die Steintreppen, Steinfussböden und der Frühstückskeller lassen vermuten, dass es nicht nur ein kleines Zuhause war. Wer hat es warum so gebaut?
→ weiterlesenVal Curciusa – eine Gewässerperle
Mein Zimmer im «Schloss» Nufenen – mit Sofa, um müde Beine hochzulegen, mit Holztisch und drei Stühlen, mit wunderbaren, alten Holzbalken als Wandbekleidung. Der Schalter für die Hängelampe über dem Tisch befindet sich in luftiger Höhe, er wollte gesucht und gefunden werden.
→ weiterlesenZu wahr, um kitschig zu sein
Eine gemütliche Wanderung im Vorderrheintal sollte es werden, an einem sonnigen Frühlingstag. Am Bahnhof Castrisch zeigt sich der Himmel noch grau, aber die Wolken sollten sich bald verziehen.
→ weiterlesenDer Atem der Geschichte
Zwischenhalt in Magdeburg, Besuch im Dom. Wir erwischen gerade noch eine Führung. Gotische Erhabenheit, ein tausendjähriger Taufstein und natürlich das Grab Ottos des Grossen: Hier umweht einen der Atem der Geschichte.
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